• Der Gemischte Chor Sumiswald erfreute mit seinem vielfältigen, mitreissenden Konzert zum Dreikönigstag. · Bild: Elisabeth Uecker

08.01.2018
Emmental

Abendmusik zum Dreikönigstag

Traditionsgemäss erfreute der Gemischte Chor Sumiswald in der Kirche mit seinem Konzert zum Dreikönigstag. Für dieses Konzert haben die Sängerinnen und Sänger das gesamte, vielfältige Programm neu eingeübt.

 

Sumiswald · Der Besuch des Konzertes zum Dreikönigstag vom Gemischten Chor Sumiswald hat bei vielen Freunden des Chorgesanges Tradition. Ein letztes Mal kann dabei jeweils die während der Adventszeit aufgebaute Krippe in der Kirche Sumiswald bestaunt werden, bevor die schönen Figuren für viele Monate hinter verschlossenen Türen verschwinden müssen.

Musikalische Intermezzi
Der Gemischte Chor hat den seit vielen Jahren bewährten Aufbau des Programms, welcher mit kirchlichem Liedgut beginnt, beibehalten. Der Gemischte Chor hat sich ein sehr hohes Ziel gesteckt und zu diesem Konzert unter der kompetenten Leitung von Thomas Zürcher alles neue Lieder einstudiert, was heisst, die Lieder wurden vom Gemischten Chor Sumiswald noch nie zuvor an einem Konzert gesungen. Den Auftakt machte das Lied «Wie schön leuchtet der Morgenstern», gefolgt von «Herr, rede du zu uns» von Klaus Heizmann.
Den Abschluss des kirchlichen Liederblocks machte «Lob den Herrn! Sing ihm dein Lied!», was sich so anhörte wie die anschliessenden Gospel-Lieder, jedoch in Deutsch. Zwischen jedem Liederblock spielte Thomas Zürcher an der Orgel oder am Klavier gemeinsam mit dem Trompeter Rolf Marschall ein wunderbares, kleines Konzert als Intermezzo.
Als Gospelsongs wurden unter der Leitung von Armin Kohler Stücke wie «It is well with my Soul» oder «Lord, lift me up» einstudiert und vorgetragen.
Für Lacher sorgte «Der Frosch im Hals» von Pasquale Thibaut. Hier konnten sich die Besucher richtig in dieses Gefühl hinein versetzen. Bei einigen löste dieser Frosch gar einen Reiz aus, so dass sie sich zu räuspern begannen.
Aus der Sparte Unterhaltungsmusik wurde der Schwerpunkt in diesem Jahr auf Peter Reber sowie Peter, Sue & Marc gelegt. So gab es «Jede Brucht si Insel» oder «Meitschibei» neben vielen grossen Hits wie zum Beispiel «Io senza te». Beim traditionellen Schlusslied «Dona Nobis Pacem» von Otto Groll gab der Gemischte Chor in diesem Jahr eine neue, sehr schöne Variante zum Besten. Doch für den gemeinsamen Schlussgesang wurde wieder auf den bewährten Kanon, wie ihn wohl fast jeder kennt, zurückgegriffen.

Von Elisabeth Uecker


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