• Pfarrerin Jasmin Steffen: Nach der eindrücklichen Amtseinsetzung der «gemütliche Teil». · Bild: Renate Riesen

22.03.2017
Emmental

Amtseinsetzungsfeier im Zeichen der Dankbarkeit

Mit einer eindrücklichen Feier, vor allem aber mit viel Freude, wurde am letzten Sonntag in der Kirche Sumiswald Pfarrerin Jasmin Steffen in ihr Amt eingesetzt. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Kirchenchor unter der Leitung von Ewald Lucas.

Begleitet wurden sie von einem Musikensemble mit Streichinstrumenten und Manuela Roth an der Orgel und am Cembalo.

Sumiswald · Vor anderthalb Monaten hat Pfarrerin Jasmin Steffen ihre Arbeit in der Kirchgemeinde Sumiswald aufgenommen. Sie und Pfarrerin Mirja Zimmermann bilden das neue Pfarrteam, welches nach der Pension von Pfarrer Theo Castelberg jetzt in Sumiswald wirkt. «Wir freuen uns sehr, dass sich Jasmin Steffen für die Sumiswalder entschieden hat», so Kirchgemeindepräsident Stefan Trüssel bei der Eröffnung des Festgottesdienstes anlässlich der Amtseinsetzung von Pfarrerin Steffen. Pfarrer Gian-Enrico Rossi und seine Ehefrau, Pfarrerin Felicitas Rossi, Wynigen, leiteten den Gottesdienst und waren für die offizielle Installation der neuen Pfarrerin verantwortlich.

Grosse Dankbarkeit
Auf der Einladung zur Amtseinsetzungsfeier liess Jasmin Steffen den Psalm 75,2 drucken: «Wir danken dir, o Gott. Du bist uns nahe.»
Schon dieser Satz alleine zeigt, wie gross die Dankbarkeit ist und wie wichtig das Danken an sich für die Fügungen, welche Jasmin Steffen nach Sumiswald geführt haben. Gian-Enrico Rossi, welcher übrigens 1998 in der Kirche Lyss mit Jasmin Steffen ordiniert worden ist, ging dann bei seiner Predigt auch etwas tiefer auf den Psalm und seine Bedeutung ein.
Diese Amtseinsetzung bedeutet zugleich ein Neuanfang; eine neue Stelle, ein neuer Wohnort, eine neue Umgebung und auch neue Bekanntschaften. Eine herausfordernde Zeit, bei welcher aber die positiven Erlebnisse bis jetzt deutlich überwiegen würden.

Mit offenen Armen empfangen
Dankbarkeit spürt Gian-Enrico Rossi auch von der Gemeinde mit all ihren vielfältigen Menschen, welche Jasmin Steffen mit offenen Armen empfangen haben und froh sind, dass Gott alles so schön gefügt hat. «Wir sind alle auf dem Weg und ein gemeinsames Stück liegt vor euch. Es wird Abschnitte geben, welche ihr gemeinsam geht, aber auch solche, die jedes für sich beschreiten wird.» Wichtig bei dem allem sei aber auch, dass wir alles nur Menschen seien mit Höhen und Tiefen, Perfektion und Unvollkommenheit – dies gelte selbstverständlich auch für eine Pfarrerin. Die freudige Erwartung, welche in der Luft liege, sei spürbar und dies wäre ein weiterer Grund, dankbar zu sein.
Mit sympathischen Worten beschrieb Pfarrerin Jasmin Steffen anschliessend ihr Ankommen in Sumiswald. Ihre neuen Begegnungen, die sie sehr schätze und das Wohlwollen, welches sie in der Bevölkerung spüre. Sie möchte für die Gemeinde eine Begleiterin auf Augenhöhe werden, die Gemeinde auf ihrem Weg geleiten und Jesus als Begleiter und Freund näher bringen. «Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben hier in Sumiswald und bin gespannt auf viele Begegnungen mit den Menschen hier; darauf auch, ihre Anliegen, Sorgen, Freuden und auch Nöte kennenzulernen», so Jasmin Steffen.

Musikalisch umrahmt
Der Gottesdienst wurde vom Kirchenchor Sumiswald, einem Streicherensemble und Manuela Roth an der Orgel und am Cembalo unter der Leitung von Ewald Lucas musikalisch umrahmt. Das «Credo» von Antonio Vivaldi passte ganz wunderbar zum Festgottesdienst. Anschliessend trafen sich alle zum gemeinsamen Apéro und zum Mittagessen, welches von der Kirchgemeinde offeriert wurde, im Kirchgemeindehaus. Beim gemütlichen Beisammensein genossen die neu eingesetzte Pfarrerin Jasmin Steffen und ihre Gäste die Gemeinsamkeit und die frohe Laune. 

Von Renate Riesen

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