• Übergabe des Innovationspreises (von links): Susanne Thellung, Adrian Achermann und die Mitarbeitenden Monica Mattmann und Beni Schenker. · Bild: Hilda Rösch

28.11.2016
Luzerner Hinterland

Beutler Nova AG gewinnt Innovationspreis

In Anwesenheit von einer illustren Gästeschar wurde der Beutler Nova AG der Innovationspreis 2016 der IHZ (Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz) für ihre hervorragende Leistung im Bereich der Entwicklung innovativer Produkte überreicht.

Gettnau · Eine illustre Gästeschar aus Wirtschaft und Politik, darunter auch Nationalrat Peter Schilliger sowie die beiden Regierungsräte Robert Küng und Marcel Schwerzmann, nahm an der Feier zur Übergabe des Innovationspreises 2016 der IHZ an die Beutler Nova AG in Gettnau teil. Dieser Preis wurde der Beutler Nova AG für die Entwicklung der zwei Stanzautomaten CSC 1000 und MSC 2000 überreicht. Diese weisen eine höhere Ausbringungsleistung und eine Reduzierung des Energieverbrauches bis zu 50%  auf und ermöglichen einen geräuscharmen Betrieb. Die Begrüssung der Gäste zur 30. Verleihung dieser Auszeichnung übernahm Felix Howald,  Direktor der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz. Dem Willkommgruss fügte er an: «Die heutige Feier ist eine ganz besondere Feier. Denn hier in diesen Räumen der Beutler Nova AG spüren wir, dass hier intensiv gearbeitet und produziert wird.»

Wertschätzung für innovatives Handeln
Mit Willy Küchler stellte sich ein Mitglied der Jury, die die eingereichten Projekte für den Innovationspreis beurteilt hat, ans Rednerpult. Er erklärte, nach welchen Kriterien die insgesamt 18 Projekte bewertet worden wären. Darunter befinden sich ihm gemäss energetische und ökologische Aspekte sowie die unternehmerische Leistung des Betriebes  unter Einbezug der Mitarbeiter. Auch stellte er die Frage in den Raum «Was verstehen wir unter Innovation.»  Die Antwort gab er gleich selbst indem er sagte: «Innovation bedeutet, Neuerungen erarbeiten, die Erfolg haben und die auf dem Markt erfolgreiche Anwendung finden.»  In diesem Sinne gratulierte er der Beutler Nova AG für ihren Innovationsgeist und für den Erhalt dieses Preises, der die Wertschätzung  für das innovative Handeln der Firma zum Ausdruck bringe.

Innovationspreis verdient gewonnen
Die Laudatio für die Leistung der Beutler Nova AG hielt Hans Rudolf Imbach, Verwaltungsratspräsident  der Firma Imbach + Cie. AG Nebikon  und Mitglied des Verwaltungsrates der Beutler Nova AG. Dazu sagte er: «Ich durfte die Entwicklung  und die Projektphase der Stanzautomaten hautnah miterleben. Und es wurde eine enorme Energie und Leidenschaft in die Entwicklung dieser Automaten, die eine hervorragende Qualität aufweisen,  gesteckt. Die anspruchsvollen Aufgaben wurden mit Bravour gelöst. Somit hat die Firma den Innovationspreis verdient und alle Beteiligten dürfen stolz sein auf diese exzellente Leistung, die sie erbracht haben.»
Die Übergabe des Innovationspreises 2016 erfolgte durch die Regionaldirektorin der UBS Zentralschweiz, Susanne Thellung, und sie betonte, wie sehr sie sich darüber freue, dass der Preis an eine Firma in der Zentralschweiz, genauer gesagt in das Luzerner Hinterland, vergeben werden könne. Einstimmig habe sich die Jury für dieses Projekt entschieden.
 Unter dem tosenden Applaus der Anwesenden nahm Adrian Achermann, CEO  der Beutler Nova AG, den Innovationspreis 2016 sichtlich gerührt und höchst erfreut entgegen. Die grossartige Auszeichnung verdankte er mit den Worten: «Dieser Preis bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unser Einsatz und unsere Kreativität hat sich gelohnt.» Gleichzeitig galt sein Dank aber auch allen Mitarbeitenden, die sich mit Herzblut für dieses Projekt engagiert hätten.

Anerkennungspreise für zwei Projekte
Im Zusammenhang mit der Vergabe des Innovationspreises erfolgte auch die Übergabe von zwei Anerkennungspreisen. Diese gingen an die FM-Racine Hydraulik AG in Adligenswil für die Entwicklung eines Rohrschredders sowie an die Vascular International School AG für das Produkt  «the-vi-box». Die Laudatio für die FM-Racine Hydraulik AG hielt Nationalrat Peter Schilliger, der Fredy Müller als Inhaber dieser Firma als Macher bezeichnete, der zielgerichtet arbeite. Fredy Müller hingegen wies darauf hin, dass Erfolg auf guten Ideen und auf guten Mitarbeitern beruhe, die in der Lage wären, diese Ideen umzusetzen.
Herzchirurg Professor Hendrik Tevaearai Stahel übernahm die Aufgabe, die Ehrung für die Vascular International School AG für die Entwicklung der «the-vi-box» vorzunehmen.  Nach Professor Tevaearai  ermöglicht dieses Produkt Chirurginnen und Chirurgen,  ihre chirurgischen Fähigkeiten auf eine  revolutionäre Art zu trainieren. Weiter führte er aus, dass es in der Chirurgie äusserst wichtig sei, stets Erfahrungen zu sammeln und zu lernen. Und diese «the-vi-box» eigne sich perfekt dazu, das bereits vorhandene Wissen und Können auf  intensive  Weise  zu vertiefen. Die feierliche Übergabe der beiden Anerkennungspreise erfolgte durch Daniel Salzmann, CEO der Luzerner Kantonalbank AG.
Der nachfolgende Stehlunch wurde von den Gästen dazu genutzt, ihre chirurgischen Fähigkeiten an der «the-vi-box» zu testen und die Stanzautomaten zu bestaunen.  

Von Hilda Rösch

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