• Es ist soweit: Die Herzschlaufe Napf wird an diesem Samstag in Willisau feierlich eröffnet. Bild: Herzroute AG

19.04.2018
Luzerner Hinterland

Die «Herzschlaufe Napf» wird eröffnet

Der Napf ist eine besondere Portion Schweiz. Das weitläufige Hügelgebiet rund um den 1400 Meter hohen Berg fasziniert weniger durch klassisch alpine Reize, sondern durch sein wunderbar zerfurchtes Gesicht aus tausend Gräben und Hügelkreten. Mit der neuen «Herzschlaufe Napf» erhalten Gäste eine hochwertige Velowanderroute, auf welcher sich der Napf in seiner ganzen

Grossartigkeit während drei Tagen geniessen lässt. Am Samstag, 21. April, wird die «Herzschlaufe Napf» in Willisau

eröffnet werden.

Mit der lokalen Route 399 bekommt das Veloland eine weitere Perle geschenkt. Ab dem Samstag, 21. April führt die neue «Herzschlaufe Napf» durch bis anhin kaum bekannte Gefilde und umrundet in drei Tagen den nationalen «Superhügel». Dieser hat es durchaus in sich, was auch erklärt, dass bisher keine Velowanderroute sich an seine Flanken wagte. Die «Herzschlaufe Napf» macht es, und das nicht zu knapp. Die drei Tages-etappen zwischen 40 und 60 Kilometern sind Leckerbissen für jeden Gast. Selten hat man die Schweiz so ursprünglich, weitläufig und abwechslungsreich gesehen.

Eröffnung mit enormer Resonanz

Der Eröffnungsanlass vom 21. April in Willisau hat eine unerwartete Resonanz ausgelöst. Alleine für die Premierenfahrt von Willisau nach Sumiswald haben sich über 100 Personen angemeldet, was die Veranstalter zu einem Anmeldungsstopp bewogen hat: «Irgendwann gehen uns die E-Bikes aus», schmunzelt Stefan Mais-sen, Chef der Rent a Bike AG. Noch aber sind Gäste mit eigenen Velos und E-Bikes herzlich zur gemeinsamen Tour eingeladen.

Prominenz vor Ort

Inzwischen darf die «Herzroute» als Erfolgsstory bezeichnet werden, was auch den schönen Aufmarsch von Prominenz zur Eröffnung der «Herzschlaufe Napf» mitbegründet. Neben den beiden Luzerner Regierungsräten Robert Küng und Paul Winiker sind diverse weitere Politiker und Wirtschaftsvertreter aus den Regionen Willisau, Oberaargau, Entlebuch und Emmental vor Ort, um etwas an den Pedalen der Regionalentwicklung zu drehen. Denn darum geht es letztlich: Der sanfte Tourismus ist ein Kernelement, um Randregionen zu unterstützen, was für den Napf gleich in mehrfacher Hinsicht zutrifft. Er ist überall Rand und daher so eigenständig und attraktiv.

Lockeres Programm

Wer sich am Samstag, 21. April, ab 9 Uhr in Willisau im Städtli einfindet, darf den Festivitäten samt kleinem Zmorgebuffet beiwohnen. Ab 11 Uhr setzt sich der Tross in Bewegung Richtung Sumiswald, wo man gegen 15 Uhr eintreffen wird, um im neu renovierten Schloss nochmals verköstigt zu werden. Zwischendurch gibt es Nahrung für Augen und Herz in Form der Aussichten und Talschaften des Napfs.

 

Die «Herzschlaufe Napf» ist ein 155 Kilometer langer Rundkurs um den Napf, der sich in drei Tagesetappen gliedern lässt, die allesamt mit dem Zug bestens erschlossen sind: 

1. Willisau – Langnau, 57 km, 1500 Höhenmeter 

2. Langnau – Entlebuch, 44 km, 1100 Höhenmeter 

3. Entlebuch – Willisau, 54 km, 1600 Höhenmeter 

Die Etappen können in beide Richtungen befahren werden und sind durchgehend als Route 399 signalisiert. In Willisau, Langnau und Entlebuch stehen E-Bikes zur Miete bereit. Reservation dringend empfohlen. Die Strecke verläuft fast ausschliesslich auf verkehrsfreien oder verkehrsarmen Strassen. Etwa 15% sind nicht asphaltiert und erfordern etwas Fahrsicherheit auf dem losen Untergrund. Wer noch nie ein E-Bike gefahren ist oder nur selten Velo fährt, sollte nicht gleich in die Herzschlaufe Napf einsteigen, sondern eine etwas sanftere Etappe der Herzroute oder der «Herzschlaufe Seetal» wählen. Zur «Herzschlaufe Napf» gibt es einen reich illustrierten Routenführer, der kostenlos bei der Herzroute bestellt werden kann. 

Weitere Informationen und E-Bike-Reservation: herzroute.ch 

 

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