• Feierliche Eröffnung der «Herzschlaufe Napf» in Willisau (von links): Hans Haslebacher (Präsident Förderverein Emmental), Simon Brülisauer (Geschäftsführer Herzroute AG), Robert Küng (Regierungsrat Kanton Luzern), Ursula Zybach (Grossratspräsidentin Kanton Bern), Pius Oggier (Stadtrat Willisau), Kurt Schär (Verwaltungsratspräsident Herzroute AG) und Stefan Maissen (Geschäftsführer Rent a Bike AG). · Bild: zvg

23.04.2018
Region

Die neue «Herzschlaufe Napf» bei strahlendem Sonnenschein eröffnet

Am letzten Samstag fand im Städtli Willisau die feierliche Eröffnung der neuen Radwanderroute rund um den Napf statt. Auf der Eröffnungsfahrt von Willisau nach Sumiswald nahmen über 100 Personen teil. Die «Herzschlaufe Napf» ist ein Schwesterprojekt der bekannten «Herzroute» und eine Kooperation der Kantone Luzern und Bern.

Hinterland / Willisau · Die Sonne liess keine Zweifel aufkommen an der Schönheit der gebotenen Landschaft. Über 100 Fans und Neugierige ergriffen die Gelegenheit, um bei bestem Wetter die neu eröffnete Route Nr. 399 im Veloland Schweiz unter die Räder zu nehmen. Zwischen Willisau und Sumiswald bot sich den Gästen gleich ein mehrfaches Staunen. Zum einen war es die intime Wegführung, die bereits die «Herzroute» auszeichnet, zum anderen die wunderbare Landschaft mit ihren Ausblicken und ihrer Blütenpracht. Nachdem am Vormittag diverse Festredner in Willisau die Bedeutung des sanften Tourismus für die Randregionen betonten, war bei perfektem Velowetter kein Halten mehr. Die 100 Flyer-E-Bikes der Willisauer Firma Rent a Bike warteten auf die neugierigen Gäste, welche dank einer rechtzeitigen Anmeldung in den Genuss der Premierenfahrt kamen. Für alle hatte selbst die nationale Firma nicht genug E-Bikes an Lager.

Festakt in Willisau
Neben den Initianten der «Herzroute» betonte vor allem der Luzerner Regierungsrat Robert Küng den Sinn von Kooperation im Tourismusbereich. Mit der «Herzroute» sei bereits ein Beispiel vor Ort, das schon seit Jahren für einen steten Besucherstrom in die Region gesorgt hat. Mit der «Herzschlaufe Napf» kommt die Gegend nochmals zum Handkuss, und dies gleich auf 155 Kilometern, verteilt auf die Kantone Bern und Luzern. Dabei hat sich die neue «Herzschlaufe Napf» bewusst in die kaum bekannten Gräben und Kretenlagen des Napfberglandes vorgewagt, um den Gästen eine unverfälschte und überraschende Schweiz zu präsentieren.
Freude und Staunen über die Streckenführung prägten auch die grosse Reisegruppe, die sich über Eriswil und den Oberwald nach Sumiswald bewegte und so einen grossartigen Abschnitt durch Willisauer Land, den Oberaargau und das Emmental zu sehen bekam. Neben zahlreichen Vertretern der involvierten Kantone, Gemeinden und Tourismusorganisationen genoss auch Ursula Zybach, Grossratspräsidentin des Kantons Bern, die gemeinsame Fahrt mit «elektrischem Rückenwind». Im neu renovierten «Schlafschloss» Sumiswald wurde den inzwischen hungrigen Gästen ein Zvieri gegönnt.
Auch hier im Emmental ist man sehr  froh um die Impulse, die das Radwandern und die «Herzroute» in die Region bringen. pd/UE

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