• Die Gäste fanden sich zum 1. Gemeindeapéro auf dem Hof «Tschägglen» ein. · Bild: Hilda Rösch

28.08.2017
Luzerner Hinterland

Erster Gemeinde-Apéro für Gewerbetreibende und Landwirte

Höchst erfolgreich ging dieser Apéro in der Gemeinde Fischbach über die Bühne. Eingeladen zu diesem Anlass hatte der Gemeinderat, der bei dieser Gelegenheit den Gewerbetreibenden eine Möglichkeit zum gemeinsamen Gedankenaustausch bieten wollte. Gleichzeitig sollte diese Einladung auch Ausdruck des Dankes sein für die Arbeit, die die Unternehmer zu Gunsten der Gemeinde leisten.

Fischbach · Das Wetter stimmte und die Umgebung stimmte, ebenso die Laune der Gäste. Also beste Voraussetzungen für einen Apéro unter freiem Himmel mit anschliessender Verköstigung der Gäste in der Remise. Der Anlass fand am letzten Freitag auf dem idyllisch gelegenen Hof des ehemaligen Gemeindepräsidenten Alois Bürli statt. Für die Einladung zum 1. Gewerbe- und Landwirtschaftsapéro zeichnete der Gemeinderat verantwortlich. Es war daher für Gemeindepräsident Josef Vogel eine besondere Freude, die zahlreichen Besucher, die sich auf der «Tschägglen» einfanden, namens des Gemeinderates zu begrüssen. Weiter sagte er: «Mit dieser Einladung wollen wir unseren Dank und unsere Wertschätzung gegenüber unseren Unternehmer zum Ausdruck bringen. Denn was wäre unsere Gemeinde ohne die gepflegten Landschaften und die aktiven Unternehmer. Sie alle erhalten unser Dorf am Leben und mit ihrer Arbeit erbringen sie eine wertvolle Leistung für unsere Gemeinde.»

Gemeindestrategie erarbeitet
Ebenso erwähnte Josef Vogel die Risiken, die eigenständige Unternehmer auf sich nehmen, wobei er ausführte: «Ihr habt euch entschieden, selbständig zu sein und euren Lebensunterhalt auf eigene Faust zu verdienen. Das heisst aber auch, immer wieder neue Ziele anzustreben und dabei auf die richtige Karte zu setzen.» In diesem Sinne verglich er die Gemeinde, die er als einen «Kleinbetrieb» bezeichnete, mit einem Unternehmen, das sich stets weiterentwickeln und sich zu neuen Zielen aufmachen müsse. Um nun in der Gemeinde gesteckte Ziele nach Möglichkeit zu erreichen, hat der Gemeinderat in Zusammenarbeit mit mehreren Bürgern eine Gemeindestrategie ausgearbeitet, die im November der Bevölkerung vorgestellt wird. Die Strategie enthält unter anderem Massnahmen, die sich mit der Erhaltung der Eigenständigkeit der Gemeinde, deren Wachstum und Attraktivitätssteigerung befassen.
Gleichzeitig betonte Josef Vogel auch, dass sich die Ortsparteien wieder vermehrt für das Dorfgeschehen interessieren müssten. Sein Referat schloss der Gemeindepräsident mit den Worten: «Damit Fischbach weiterhin eine eigenständige und freie Gemeinde bleibt, sind wir auch auf euch Unternehmer und Landwirte angewiesen.»
Anlässlich dieses Apéros informierte der Landwirtschaftsbeauftragte Alois Bürli auch über das Vernetzungsprojekt Hinterland. Dieses auf sechs Jahre begrenzte Projekt läuft demnächst aus. Ihm gemäss wird es jedoch erneuert und auf eine Dauer von acht Jahren festgelegt. Diese Dauer hat laut Alois Bürli den Vorteil, dass nicht ständige Veränderungen erfolgen würden, denn auch die Natur brauche ihre Zeit. Ebenso ergriff Meinrad Brunner das Wort, der als Ortsvertreter des Gewerbevereins Hinterland mit Information aus dieser Institution aufwartete, indes sich Josef Vogel bei den Familien Bürli, die den Hof Tschägglen bewirtschaften, für ihre Gastfreundschaft bedankte. In diesen Dank schloss er auch die Verwaltungsangestellten ein, die tatkräftig mitgeholfen hätten, den Apéro zu organisieren.
Der Anlass darf in jeder Beziehung als sehr gelungen bezeichnet werden. Die Gästeschar amüsierte sich köstlich, sorgte doch die Alleinunterhalterin Theresia Bolliger mit Musik und Humor für eine ausgelassene Stimmung. Auch wurden angeregte Diskussionen geführt sowie die Geselligkeit und der Zusammenhalt in der Gemeinschaft gepflegt, was wohl ganz dem Sinne dieses Treffens entsprochen haben dürfte. Der nächste Apéro dieser Art findet am 24. August 2018 statt. 

Von Hilda Rösch

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