• Symbolischer Spatenstich vor der Modell-Projektion des geplanten Neubaus. · Bild: Marcel Hammel

07.02.2017
Oberaargau

Spatenstich zum 26-Millionen-Projekt

Mit dem Spatenstich ist der erste äusserlich sichtbare Schritt auf dem Weg zur Realisierung des neuen Buszentrums der Aare Seeland mobil (asm) in Herzogenbuchsee erfolgt.

Herzogenbuchsee · Im Beisein von Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie dem Generalplaner und Architekten Lukas Bögli setzte asm-Verwaltungsratspräsident Thomas Rufener symbolträchtig mit einem Handspaten zum Spatenstich an. «Wir freuen uns, in Herzogenbuchsee unser überregionales Buszentrum realisieren zu dürfen. Der Standort dafür ist optimal», so Rufener in seiner vorangehenden Ansprache.
Fredy Miller, Direktor Aare Seeland mobil, ist zuversichtlich, die nun mit dem Spatenstich lancierte Bauphase als auch den danach folgenden Betrieb unternehmerisch erfolgreich umsetzen zu können. «Dank der Zentralisierung unserer Busflotte an einem Standort können wir unsere Prozesse weiter optimieren», so Miller. Das neue Buszentrum wird letztlich den Öffentlichen Verkehr in der Region nachhaltig prägen. Die Inbetriebnahme soll auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2018 erfolgen.

Zukunftsweisende Bauform und Optik
Der Neubau wird als «gestaffelter Baukörper» mit mehreren, miteinander verbundenen Gebäudetrakten realisiert. Die energietechnisch optimierte Fassade besteht aus horizontal verlegten Fiberglas-Stegplatten mit Aluminiumprofilen, die dem Buszentrum auch optisch seinen Reiz verleihen. Die nötigen Zu- und Wegfahrt-Flächen werden mit einem modernen Grünraum-Konzept ergänzt. Die Einstellhalle bietet Platz für rund 30 Fahrzeuge. Eine Werkstatt, Tankstelle, Waschanlage und Verwaltungsräumlichkeiten komplettieren den Neubau, für den Gesamtprojekt-Kosten von 26,2 Millionen Franken budgetiert sind. Mit dem Wechsel des Betriebs-standortes von Wangen an der Aare nach Herzogenbuchsee werden 14 Verwaltungs- und Werkstatt-Arbeitsplätze nach Herzogenbuchsee verlegt. Rund 60 Chauffeure wechseln ihren Dienstort. 

Von Marcel Hammel