Adrian Wüthrich · Bild: Thomas Peter
Adrian Wüthrich von der SP Huttwil für Regierungsratswahl nominiert
An der Hauptversammlung der SP Region Huttwil wurde der Huttwiler Gemeindepräsident Adrian Wüthrich als Kandidat für die Nachfolge von Regierungsrat Christoph Ammann nominiert. Die Regierungsratswahlen finden am 29. März 2026 statt.
«Mit seiner langjährigen politischen Erfahrung und seinem unermüdlichen Einsatz für soziale Gerechtigkeit, die Sozialpartnerschaft und eine starke Wirtschaft ist Adrian Wüthrich die ideale Wahl für dieses wichtige Amt», ist Sandra Lambroia, Präsidentin der SP Sektion Huttwil, überzeugt. Wüthrich wurde in Huttwil als erster SP-Vertreter in einer Kampfwahl zum Gemeindepräsidenten gewählt. «Wer das Vertrauen der Huttwilerinnen und Huttwiler gewinnt, kann auch das Vertrauen der Bernerinnen und Berner gewinnen», ergänzt Lambroia. Adrian Wüthrich bringe vielfältige Kenntnisse und Erfahrungen aus der kommunalen, kantonalen und nationalen Politik mit. Vor seiner Wahl in den Nationalrat war Wüthrich über acht Jahre Mitglied des Grossen Rates, zuletzt Vizepräsident der Kommission für Staatspolitik und Aussenbeziehungen, Mitglied der Finanzkommission sowie Fraktionsvizepräsident. Als engagierter Politiker setze er sich stets für die Anliegen der Berner Bevölkerung ein, sei es in der Bildungspolitik, im Sozialbereich oder in der nachhaltigen, wirtschaftlichen Entwicklung des Kantons. Adrian Wüthrich sei als Präsident von Travail.Suisse, dem zweiten Gewerkschaftsdachverband der Schweiz, und als Präsident des Rates der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung auf nationaler Ebene führungserfahren, gut vernetzt und arbeite häufig mit Bundesrat, Bundesverwaltung und Regierungsmitgliedern verschiedener Kantone zusammen, schreibt die SP weiter. «Ich bin motiviert und bereit, Verantwortung zu übernehmen und mich für die Menschen im Kanton Bern einzusetzen», sagt Adrian Wüthrich. «Unser Kanton braucht eine Politik, die niemanden zurücklässt und den sozialen Zusammenhalt stärkt.» Vor knapp vier Monaten wurde er zum Gemeindepräsidenten gewählt. Kann er nachvollziehen, dass sich einige Wählende etwas verraten fühlen könnten, wenn er Huttwil so schnell zurücklässt? «Ich kann verstehen, dass meine Kandidatur für den Regierungsrat kurz nach Amtsantritt als Gemeindepräsident in Huttwil überrascht. Die Legislatur beginnt Anfang Juni 2026, bis dann wird sich für Huttwil sicher nichts ändern. Der Zeitpunkt ist aber nie ideal und lässt sich nicht planen. Martin Pfister hat an Neujahr auch nicht gedacht, dass er Mitte März Bundesrat ist. Aber er hat die Chance gepackt, als sie gekommen ist. Ich will die Chance jetzt nutzen, weil ich mich bereit fühle. Gerade meine Wahl als Gemeindepräsident von Huttwil, das damit ausgesprochene Vertrauen der Huttwiler Bevölkerung, hat mich ermutigt, mich für die Kandidatur als Regierungsrat zur Verfügung zu stellen. Meine Kandidatur ist auch eine Chance für Huttwil. Ich kann unsere Gemeinde und unsere Region im ganzen Kanton vertreten. Kommt dazu, dass Huttwil noch nie einen Regierungsrat gestellt hat, ohne Kandidaturen ändert sich das nie», sagt Wüthrich gegenüber dem «Unter-Emmentaler». Wüthrich ist vorerst von seiner Sektion Huttwil nominiert. Letztlich wird am Parteitag der SP Kanton Bern entschieden, wer zur Regierungsratswahl antritt. top