Mehrere Tische statt einer: der Anlass geht im Kunsthaus in etwas anderer Form über die Bühne. · Bilder: Irmgard Bayard
Auch drinnen mit guter Stimmung
Die zweite Auflage des längsten Tisches von Langenthal fand am letzten Donnerstag nicht in der Marktgasse, sondern in der Kunsthalle auf dem Porzi-Areal statt. Der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch.
Nach 2024 sollte der längste Tisch wiederum die Marktgasse in Langenthal beleben. Aufgrund des schlechten Wetters wurde das Event vom 21. August um eine Woche verschoben. Doch die Prognosen der Wetterfrösche waren wiederum keineswegs erfreulich, so dass die Verantwortlichen des Teams Märitgass kurzerhand die Kunsthalle von Reto Bärtschi auf dem Porzi-Areal zum Lokal umgestalteten. Statt eines langen Tisches gab es dort aus organisatorischen Gründen dann halt mehrere Tische. «Natürlich wäre das Essen unter freiem Himmel eine coole Sache gewesen», findet Sabrina Lanz. Sie besuchte den Anlass zusammen mit Margrit Schmutz zum ersten Mal. «Aber hier ist es auch okay», fügt sie an. Bereits zum zweiten Mal dabei ist Rebekka von Allmen von Citystyle. «Draussen war es natürlich sehr gut. Ich finde es toll, dass so etwas in der Märitgasse organisiert wird, besonders weil ich dort mein Geschäft habe», betont sie. Da sie noch nie in der Kunsthalle war, findet sie es auch so gut.
Hauptsache gutes Essen
Werner Meyer kennt den Anlass ebenfalls von der Marktgasse her. «Im letzten Jahr besuchten wir den längsten Tisch mit dem Verwaltungsrat der Bank Oberaargau, dieses Mal bin ich mit Freunden hier. Zudem arbeitet meine Tochter im Team Märitgass mit», erzählt er. Ihm und seiner Frau vis-à-vis sitzt das Ehepaar Lanz aus Lotzwil. Für sie ist es kein Problem, dass sie nun drinnen sind statt draussen. «Hauptsache das Essen ist gut», findet Monika Lanz. Manuela Honegger wohnt in der Marktgasse und wollte ihrer Arbeitskollegin Tanja Lanz und ihrem Arbeitskollegen Kyle Stampfli den langen Tisch eigentlich von der Wohnung aus zeigen. «Nun habe ich sie halt mit einer Einladung hierher überrascht.»
Wieder über 200 Gäste
Das Team Märitgass setzt sich aus Mitarbeitenden des Restaurants Bären, vom ala carte sowie vom Bistro zusammen. «Das Essen wurde von uns allen zum grossen Teil vorbereitet und auf dem Areal fertiggestellt», erklärt Philippe Giesser vom ala carte. Auch wenn die Vorausbuchungen etwas verhaltener ausfielen als im letzten Jahr, so durfte sich das Organisationsteam doch über 229 Gäste, und damit leicht mehr als im Vorjahr, freuen. Diese liessen sich auch von Live-Musik von Helen June (Gesang und Gitarre) verwöhnen.
Von Irmgard Bayard