Auch die diesjährige Auffahrt kann in der «Fraumatt City» verbracht werden; tagsüber ist der Eintritt frei. · Archivbild: Claudia Steffen
«Fraumatt City» geht in die 21. Auflage
Ab morgen Samstag kommen in Dürrenroth wieder die Fans von Country-Musik und Tribute-Bands auf ihre Rechnung. Der Anlass hat längst auch überregionale Bedeutung – viele Privat- und Firmenanlässe finden auf dem Gelände statt.
Es begann klein mit einem Saloon und ist inzwischen in der Szene ein Anlass, dessen Bedeutung über die Region hinausgeht. Urs Lanz und Erich «Büzu» Zaugg laden in diesem Jahr bereits zum 21. Mal in die «Fraumatt City» in Dürrenroth ein. Die Besuchenden erwartet die bewährte Mischung aus Westernstadt, Country-Musik und Tribute-Bands. «Urs und ich sind vor 20 Jahren eigentlich ungewollt in diese Rolle hineingerutscht», sagt der Schreinereibesitzer Zaugg, der wie der Autogarageninhaber Lanz fest im lokalen Gewerbe verankert ist. «Mittlerweile kennt man uns auch ausserhalb der Region.» Country-Fans von weiter her besuchen den Anlass; auch bei den Bands kennt man uns inzwischen. Sie kommen gerne hierher. Es haben sich inzwischen gute Freundschaften in der Szene ergeben.» Und so nehmen Zaugg und Lanz den grossen Aufwand auch dieses Jahr auf sich, der für die Durchführung anfällt. Der Aufbau hat bereits Ende März begonnen, just als kurz vor Ostern nochmals spätwinterliche Verhältnisse herrschten. «Das Aufbauprogramm ist fix, wir können nicht einfach so Arbeiten verschieben», sagt Zaugg. So wurde auch bei morastigen Verhältnissen gearbeitet. 15 bis 20, an einigen Tagen bis zu 30 Helfende waren vor Ort im Einsatz. Mittlerweile ist alles aufgebaut, dem Start mit der Eröffnungsparty am Samstag steht nichts mehr im Weg. Die «Fraumatt City» präsentiert sich in gleichem Rahmen wie im Vorjahr; kleinere Reparaturarbeiten wurden vorgenommen. Die Tage mit Konzerten oder Anlässen wie an Auffahrt sind das eine. Auf dem Gelände werden jedoch auch zahlreiche andere Veranstaltungen durchgeführt. «Es wird Hochzeiten, Firmen- und Privatanlässe mit bis zu 300 Personen geben», sagt Zaugg. «Das ist sehr erfreulich.» Maximal 1000 Personen finden auf dem Gelände Platz. Diese Marke wird jedoch kaum einmal erreicht; häufig halten sich bei Konzerten zwischen 500 und 800 Menschen auf dem Gelände auf. Daher gibt es auch keinen Vorverkauf. Ein Eintrittsticket ins Areal kostet 13 Franken – damit können auch die Konzerte mitverfolgt werden. Der Eintritt kann auch bargeldlos bezahlt werden; an den Bars ist dies nicht möglich. Es kann vor Ort mit der Karte Bargeld bezogen werden. Nach wie vor kommt der Anlass ohne Sponsoren aus und kann aus dem laufenden Betrieb heraus finanziert werden.
Von Reto Pfister