• Zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2017 (von links): Heinz Baumgartner (Vizepräsident Verwaltungsrat), Matthias Grossenbacher (Geschäftsführer) und Simon Zwahlen (Marketingleiter). · Bilder: Walter Ryser

22.05.2018
Langenthal

Neuer Quickline-Shop dank Wachstum

Die Erfolgsgeschichte der Renet AG dauert an. Das Langenthaler Unternehmen verzeichnete auch im Jahr 2017 ein beträchtliches Wachstum. Die führende Anbieterin von Kommunikationsdienstleistungen im Oberaargau hat in sämtlichen Geschäftsbereichen zugelegt. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde der Quickline-Shop an den Standort in die Farbgasse verlegt, um der rasch wachsenden Kundenzahl einen noch besseren Service bieten zu können.

Zufriedene Gesichter an der GV der Renet AG. Das Unternehmen blickt erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Wiederum konnte man in sämtlichen Geschäftsfeldern Kunden in beachtlicher Zahl dazugewinnen. Bei der Präsentation des Jahresergebnisses 2017 sah Geschäftsführer Matthias Grossenbacher einen klaren Grund dafür: «Wir entwickeln unser Angebot laufend weiter und treffen damit offensichtlich das Bedürfnis unserer Kunden. Durch unsere regionale Verankerung kennen wir den Markt genau und können dank kurzen Entscheidungswegen rasch und flexibel agieren.»

Positive Entwicklung
Die einzelnen Dienstleistungen haben sich durchwegs positiv entwickelt, wie aus den Zahlen des Geschäftsberichtes hervorgeht. Die interaktiven TV-Angebote legten auf 3077 Kunden zu. Das sind 477 Kunden (+15,4 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Am meisten Kunden bedient Renet im Bereich Internet. 10  697 Abonnenten wurden hier verzeichnet, was einem Zuwachs um 439 Kunden (+ 4,3 Prozent) entspricht. Bei der Festnetztelefonie zählt man 7254 Kunden, 706 mehr als 2016 (+10,8 Prozent). Am stärksten legte erneut die Mobiltelefonie zu. Hier verzeichnet Renet bereits 1841 Kunden (+ 45,1 Prozent). «Trotz dieser erfreulichen Zahlen gehen wir davon aus, dass in gewissen Bereichen eine Marktsättigung bevorsteht. Wir stellen uns daher auf eine Konsolidierung ein», gab sich Matthias Grossenbacher vorsichtig beim Blick auf die unmittelbare Zukunft. Mit der Steigerung der Kundenzahl stieg auch der Umsatz auf nunmehr 9,246 Millionen Franken (16,5 Prozent). Daraus resultierte ein Reingewinn von 162 000 Franken. «Wir erfreuen uns einer soliden wirtschaftlichen Basis, die es uns und unseren Netzpartnern erlaubt, laufend in den Ausbau der regional leistungsfähigsten Infrastruktur zu investieren», erklärte Grossenbacher.
Das sei auch nötig, ergänzte Heinz Baumgartner, Vizepräsident des Verwaltungsrates. Er wies auf die technischen Herausforderungen hin, die es in naher Zukunft zu lösen gelte (Beispiel Glasfaseranschluss). «Ich bin jedoch überzeugt, dass wir unser Unternehmen fit trimmen können, um diese Herausforderungen zu meistern», zeigte er sich zuversichtlich.

Neues Kundenzentrum
Um der rasch wachsenden Zahl von Kunden einen optimalen Service bieten zu können, hat Renet Mitte Mai ein neues Beratungs- und Dienstleistungszentrum bezogen. Am neuen Standort an der Farbgasse 3 vereinigt der Quickline-Shop neu die Beratung, den Kundendienst und die Administration unter einem Dach. Damit könnten sämtliche Kundenbedürfnisse noch besser und effizienter erfüllt werden. Seine starke regionale Verankerung beweist Renet auch mit einer neuen erfolgreichen Form des Sponsorings. Die Online-Plattform Re-Sports ermöglicht lokalen und regionalen Sportvereinen eine attraktive und zeitgemässe Form der Kommunikation, indem sie hier ihre Videoaufnahmen von Wettkämpfen, Anlässen und Vorführungen platzieren können. Renet stellt den Vereinen kostenlos die technische Ausrüstung zur Verfügung, damit diese die Aufnahmen selber aufzeichnen können. Die selber produzierten Filme können dann auf der Online-Plattform ReSports publiziert werden. Diese basiert bislang auf Facebook, eine eigene Webseite wird in wenigen Wochen lanciert. «Wir können mit ReSports den Vereinen eine spannende Möglichkeit bieten, ihre Aktivitäten und Erfolge einem breiten Publikum zu präsentieren», freut sich Renet-Marketingleiter Simon Zwahlen. Bereits rufen 800 Abonnenten die Plattform auf Facebook ab. «Wir freuen uns, dass wir die Digitalisierung einsetzen können, um den Vereinen in der Region einen echten Mehrwert zu bieten», unterstrich Simon Zwahlen.

Von Walter Ryser