• Die Landfrauen sind neu an der Marktgasse 1 zu finden, bis sie ab Mai wieder auf den Brunnenplatz wechseln. · Bild: Barbara Heiniger

06.01.2017
Huttwil

Neuer Standort – bewährtes Angebot

Der «Landfrauenmärit» in Huttwil an jedem Mittwoch ist eine feste Institution. Mit frischen regionalen und saisonalen Produkten wird die Kundschaft erfreut. Neu ist der Stand ab kommendem 11. Januar an der Marktgasse 1 (Haus Reiselade, Pro Regio), Eingang Nordseite zum Untergeschoss, zu finden. Ab Mai 2017 ist die aktive Märitgruppe der Landfrauen Huttwil und Umgebung zusammen mit der Dorfkäserei Dürrenroth und der Seefischerei Zwimpfer wieder auf dem Brunnenplatz anzutreffen.

«Aus Sicherheits- und Platzgründen im Eingangsbereich des Kirchgemeindehauses Huttwil sind wir gezwungen, unseren Standort zu wechseln. Neu wird der Landfrauenstand und derjenige der Dorfkäserei Dürrenroth an der Marktgasse 1 zu finden sein. Die Seefischerei Zwimpfer bleibt weiterhin auf dem Brunnenplatz. Wir hoffen sehr auf das Verständnis und weiterhin auf die Treue unserer Kundschaft», sagen Christine Lanz und Marianne Kämpfer zum «Unter Emmentaler». Sie stehen stellvertretend für die Landfrauen-Märitgruppe.

 

Mittwoch ist Markttag

Insgesamt sieben Landfrauen aus der Region Huttwil wechseln sich immer mittwochs am Marktstand ab. Zusätzlich hat es einige, die mit Anpflanzen, Backen und Konservieren der Produkte beschäftigt sind. Der Landfrauenmärit in Huttwil hat eine lange Tradition. Er besteht schon seit fast 80 Jahren. Vieles hat sich in dieser Zeit geändert, geblieben ist das Herzblut und Engagement der Frauen, die mitmachen. Obwohl die Preise der verschiedenen Produkte durchaus dem gängigen Marktwert entsprechen, bleibt nach Abzug der Kosten ein eher kleiner Gewinn. Für viele Frauen ist es aber ein grosses Hobby, die Köstlichkeiten zu produzieren, und die dankbare Kundschaft ist vor allem ein «Lohn für die Seele». 

Seit einiger Zeit hat sich der Mittwochmorgen in Huttwil zu einem beliebten Markttag entwickelt. Nebst dem Landfrauenstand ist auch die Dorfkäserei Dürrenroth mit feinen Spezialitäten – vielfach aus der eigenen Produktion – vor Ort. Als Geheimtipp gilt der Marktwagen der Seefischerei Zwimpfer aus Sempach. Vor allem Felchen, Eglis, Hechte, Seeforellen und Welse fängt der Berufsfischer Hans-Ueli Zwimpfer im Sempachersee. Er führt den Betrieb bereits in der 13. Generation. Die Familie Zwimpfer hat das Fischrecht im Sempachersee schon 1502 erhalten. 

Regional, saisonal und frisch

Wenn ab Mittwoch, 11. Januar, der Landfrauenstand und die Dorfkäserei ihre Ware neu im schön ausgebauten Keller im Haus des «Reiselade» und Pro Regio feilbieten, wird sich der Standort ändern, aber nicht das Angebot. Die Kundinnen und Kunden haben immer die Gewissheit, gesunde, regionale, saisonale und frische Nahrungsmittel zu bekommen. Die Produkte werden wie immer in einer Top-Qualität angeboten. Auch im Winter gibt es Lagergemüse wie Karotten, Kohlarten, Kartoffeln und Salate. Eier, die saisonalen Spezialitäten, frische «Knöpfli» oder andere vorgekochte Produkte sind ebenfalls erhältlich. Die Kunden zu begeistern wissen auch die feinen Bauernbrote, Bretzeli, Konfitüren, der Honig, viel Eingemachtes und Gedörrtes, wie Äpfel und Birnen, oder Suppen-Gemüsemischungen. 

Die Landfrauen können auf eine gros-se Stammkundschaft zählen. Jederzeit sind aber auch neue Kundinnen und Kunden herzlich willkommen. Ein Besuch lohnt sich sicher, um die feinen Sachen auszuprobieren. Der neue Raum ist gut zugänglich und zudem sind Parkierungsmöglichkeiten in nächster Nähe vorhanden. «Wir hoffen sehr, dass sich der kleine feine Märit am Mittwochmorgen in Huttwil noch lange seiner Beliebtheit erfreut. Als Marktleute setzen wir sehr viel Engagement und Arbeit dafür ein», hoffen und erkennen Christine Lanz und Marianne Kämpfer. 

Gut zu wissen 

Der Landfrauen-Markt, mit der Dorfkäserei Dürrenroth und der Seefischerei Zwimpfer, Sempach, findet statt: Jeden Mittwochvormittag von zirka 8.30 bis 11 Uhr. Ab 11. Januar 2017 an der Marktgasse 1 und ab Mai auf dem Brunnenplatz, Huttwil. 


Von Barbara Heiniger

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