• Der Kirchgemeinderat Huttwil (ohne Peter Bürgi) mit dem Pfarrteam und Pfarrerin Irène Scheidegger in der Mitte. · Bild: zvg

14.11.2016
Huttwil

Pfarrerin Irène Scheidegger feierlich eingesetzt

Am vergangenen Sonntag wurde Irène Scheidegger, die neue Pfarrerin von Huttwil, in ihr neues Amt eingesetzt. Pfarrerin Barbara Stankowski aus Wyssachen, die KUW-Viertklässler mit ihrer Katechetin Susanne Braun sowie die Musiker Christof Fankhauser und Pius Bichsel gestalteten den sehr gut besuchten Gottesdienst.

Für einmal war in der Kirche Huttwil Frauen-Power angesagt. Durch den Einsetzungsgottesdienst von Pfarrerin Irène Scheidegger, die seit Oktober an einer 50%-Pfarrstelle mit Schwerpunkt Familienarbeit angestellt ist, führte Barbara Stankowski, Pfarrerin in Wyssachen. Sie freue sich sehr auf die neue Kollegin in der Regiokirche, meinte Barbara Stankowski in ihrer Begrüssung. Aber auch die Tatsache, dass die reformierte Kirchgemeinde Huttwil die Familienarbeit mit einem Stellenausbau stärken wolle, sei für sie als zweifache Mutter sehr lobenswert, aber auch mutig und weitsichtig.
Die Einsetzungsfeier stand unter dem Thema Licht. Die anwesenden KUW-4. Klässler führten zusammen mit ihrer Katechetin Susanne Braun einen Lichttanz auf, den der Musiker Chris-tof Fankhauser am Klavier begleitete. Pfarrerin Barbara Stankowski stellte verschiedene Lichtquellen vor und sprach über den Satz «Ihr seid das Licht der Welt» aus der Bergpredigt. Jeder von den Anwesenden könne für seine Mitmenschen, ob in der Familie, unter Kollegen oder in einem Verein, ein Licht sein. Als Pfarrerin werde auch Irène Scheidegger eine Lichtquelle in der Gemeinde sein, erklärte Barbara Stankowski und überreichte ihr als Erinnerung an die Amtseinsetzung einen kleinen Leuchtturm.

Das Amuse Bouche ist gelungen
Zwei ihrer Hobbys seien Kochen und Gäste bewirten, erzählte die neu eingesetzte Pfarrerin anschliessend. Diese Vorlieben könne sie im Pfarramt sehr gut einsetzen. Die Arbeit in der Gemeinde sei nämlich mit dem Kochen zu vergleichen. Bei neuen Beziehungen sei manchmal nur ein kurzes Anbraten nötig, manchmal aber auch die Niedergarmethode, um ein gemeinsames Verständnis aufzubauen. Ihre Lieblingsgewürze seien Offenheit und Freude an der Arbeit. Sie hoffe, mit ihren Gerichten die Huttwilerinnen und Huttwiler gut bewirten zu können.   
Mit einem Stück auf seinem Cello, begleitet von Christof Fankhauser, umrahmte Pius Bichsel, Ehemann von Irène Scheidegger, den Abschluss dieses feierlichen Anlasses. Die meisten Besucher des Gottesdienstes wechselten anschliessend in den Saal des Kirchgemeindehauses, wo ein Apèro bereit stand und wo die neu eingesetzte Pfarrerin die ersten Kontakte mit den Mitgliedern ihrer Gemeinde knüpfen konnte. «Mich hat es sehr gefreut, dass so viele Besucher an den Gottesdienst gekommen sind», meinte die strahlende Irène Scheidegger. «Ich freue mich nun, gemeinsam mit den Huttwilerinnen und Huttwilern unterwegs sein zu dürfen!» · Von Gabi Jost 

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