• Kirche Wyssachen. · Archivbild: Liselotte Jost-Zürcher

31.05.2017
Oberaargau

Rita und Paul Ulrich neue Hauswarte

Anschliessend an den Gottesdienst vom 21. Mai begrüsste Präsident Niklaus Leuenberger 34 Mitglieder zur Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Wyssachen. Mit Paul und Rita Ulrich wird die Hauswartstelle neu besetzt, und Roland Stocker übernimmt die Vertretungen bei Abwesenheit.

Wyssachen · Das Haupttraktandum war die Genehmigung der Jahresrechnung 2016. Rechnungsführerin Lydia Hunziker informierte über die Auswirkungen der Kirchenrenovation auf das Kirchenvermögen. Die Sanierung der Kirchenheizung führte zu einer Aufwertung des Kirchenguts. Dagegen verringerte sich durch die Investition das finanzielle Polster. Erfreulicherweise konnte der budgetierte Ausgabenüberschuss leicht unterschritten werden. Niklaus Leuenberger legte der Versammlung einen Aufwandüberschuss von 21 267 und Abschreibungen in der Höhe von 20 885 Franken vor. Die Jahresrechnung 2016 wurde einstimmig genehmigt. Der Präsident dankte Lydia Hunziker für die kompetente Rechnungsführung und den 10-jährigen Einsatz als Kassierin der Kirchgemeinde Wyssachen.

Nach 16 Jahren demissioniert
Fred und Martha Loosli haben als Hauswarte der Kirchengebäude demissioniert. Kirchgemeinderat Fritz Wirth wies auf die ruhige, hilfsbereite und zuverlässige Art hin, mit der Looslis ihr Amt stets versehen hatten. Er verdankte die 16-jährige Dienstzeit und wünschte alles Gute im verdienten Ruhestand.
Fred Loosli bedankte sich seinerseits für die gute Zeit. Er schätzte die Unterstützung durch die Gemeindebehörden und die Freiheit, mit welcher er sein Amt ausführen durfte. Die Hauswart-Stellvertreter Paul und Elisabeth Heiniger reichten ebenfalls ihren Rücktritt ein. Ihre Dienstzeit betrug über zehn Jahre, und sie freuten sich, dass sie mit Looslis als gutes Team harmonierten.
Mit Paul und Rita Ulrich wird die Hauswartstelle neu besetzt; Roland Stocker übernimmt die Vertretungen bei Abwesenheit.
Niklaus Leuenberger orientierte über die Reduktion der Pfarrstelle Wyss­achen. Einerseits besteht die gesetzliche Vorschrift, dass jeden Sonntag ein Gottesdienst stattfindet. Andererseits besitzt Wyssachen ab 1. Januar 2018 nur noch ein Pfarramt von 70 Prozent. Die konkreten Auswirkungen der Sparmassnahme auf das Angebot der Kirche Wyssachen klärt der Kirchgemeinderat zurzeit ab.
Weitere Sorgenfalten bereiteten der Versammlung die Mitteilung der Pfarrerin. Barbara und Simon Stankowski informierten die Gemeinde darüber, dass sie voraussichtlich im Sommer 2018 aus Wyssachen wegziehen werden. Familie Stankowski plant, für einige Jahre mit der christlichen Organisation «Servants to Asia’s Urban Poor» in die philippinische Hauptstadt Manila zu gehen.
Noch ist dieser Weggang nicht endgültig. Stankowskis werden im Sommer nochmals nach Manila reisen und erst danach den defintiven Entscheid fällen. Mit Blick auf die bevorstehende Stellenreduktion erschien es ihnen jedoch der Gemeinde gegenüber fair, bereits jetzt über ihre Zukunftspläne zu informieren.
Die Versammlung endete in einer leicht gedrückten Stimmung. Doch was zeichnet eine Kirche aus? Sie darf darauf hoffen und vertrauen, dass sie den guten Weg geführt wird.

Von Hans Rudolf Schär


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